Ein junger Kellner empfing ein prophetisches Wort (das Team prophezeite fast über jedem Kellner) worauf er sich sehr öffnete für das Evangelium. Er wurde an seinem Fuss geheilt und fing an in der Bibel zu lesen! Er lud uns nach Sarajevo zu seiner Familie ein. Mal sehen, was Gott hier für eine Tür geöffnet hat...
Wir beteten an einem Abend für verschiedene Obdachlose. Einer wurde an seinem Fuss geheilt. Der andere, ein alter dünner Mann, hatte Kopfschmerzen, konnte sich aber mit H. nur schwer verständigen. Diesen trafen wir am nächsten Tag am Fluss beim fischen. H. ging mit einem Übersetzer zu ihm und der Mann erzählte, dass er über Jahre an diesem Kopfweh und unter Bauchschmerzen gelitten hat und dass kein Arzt ihm helfen konnte! Beides sei gestern Abend vollständig geheilt worden! (Obwohl wir gar nichts vom Bauchweh wussten) Dieser Mann gab sein Leben Jesus und H. und S. tauften ihn gerade vor Ort im Fluss wo er fischte! Halleluja!
Im Hotel, wo das Team stationiert war, hatte D. und I. eine super Begegnung mit einem Mann, der sich übers Internet als „Wahrsager“ ausgibt, und mit einer jungen Frau, die bei ihm Hilfe gesucht hatte. Ausserdem fanden wir einige Schätze auf der Strasse in Sabac. Zum Beispiel eine ganz in grün gekleidete Frau mit ihrem Mann, die sich als Bekannte der Romafamilie entpuppten. Es war erstaunlich, wie viele verschiedene Geschichten jeden Tag vom Team erlebt wurden! Zwei der eindrücklichsten Begegnungen möchte ich ein wenig genauer schildern:
Das Kindermädchen der Romafamilie, wo wir waren, kannte uns noch von einem früheren Besuch. Ihr Mann kam ganz „zufällig“ bei einem unserer Gebetsmeetings vorbei und da er Deutsch sprach stellten wir ihn als Übersetzer ein. I und Ä erzählten einige Zeugnisse aus Zagreb, was ihn sehr beeindruckte. Dann sagte I er wolle mit ihm etwas ausprobieren: „Hattest du einen Autounfall?“ „Ja“ sagte er. „War ein rotes Auto darin verwickelt?“ „JA!!“ sagte er ganz verblüfft. „Ich sehe, dass du ganz knapp am Tod vorbei bist und in diesem Unfallmoment zu Gott gebetet hast und ihm gesagt hast, dass wenn Er dich rettet, du ihm dienen willst! Gott öffnet dir heute die Tür, dieses Versprechen einzulösen!“ BAMM! Das war ein Hammer! Alles stimmte! Er litt seit 14 Jahren an Rückenschmerzen, da er 4 gequetschte Wirbel hatte (Folgen des Autounfalls) und als wir für ihn beteten, wurde er völlig geheilt! Diese Nachricht breitete sich in seiner Familie schnell aus! Wir besuchten sie und sprachen über den Preis der Nachfolge mit ihnen! Über der Frau prophezeiten wir auch und sie wurde sehr berührt. Am letzten Tag des Einsatzes lud das Kindermädchen H., K. und Ä. nochmals zu ihnen ein und eine ganze Gruppe Verwandter war zu Besuch gekommen! Alle wollten Gebet! Was dann passierte war unglaublich: Der Grosvater hatte vor Jahren einen Gehirnschlag und war einseitig gelähmt, als wir beteten, spürte er etwas in seinem Arm und die Krämpfe lösten sich. Er begann seinen Arm langsam zu bewegen. Als dann K zu prophezeien begann, wurde es ihm allerdings zuviel und er ging an die frische Luft. „Wer hat im Nacken Schmerzen?“ fragte Ä. Die Tante, über welcher er schon ganz zu beginn den Eindruck „Rückenschmerzen“ hatte meldete sich. Wir beteten für sie und sie spürte wie Feuer durch ihre Wirbelsäule fuhr! Sie hatte eine Diskushernie, die bis in die Fusssohle ausstrahlte und sowohl ihr Nacken, als auch ihr Rücken wurden vollständig geheilt. Wir beteten für die Grossmutter, und prophezeiten über ihr und sie wurde währenddem auch von Nackenschmerzen geheilt (wovon wir nichts wussten). Der Sohn des Kindermädchens erlebte gleich drei Heilungen (im Knie, einem Fussgelenk und in der einen Schulter), worauf er raus zum Tennis spielen ging! Dann sagte Ä zum Kindermädchen: „Willst du, dass Jesus dich von deinen Zahnschmerzen heilt?“ (Sie hatte schon am Vortag über die Schmerzen geklagt, wollte aber kein Gebet dafür.) Natürlich wollte sie es aber jetzt und der Schmerz verschwand nach dem Gebet fast vollständig. Später am Abend schrieb sie ein SMS, dass die Zahnschmerzen sie jetzt völlig verlassen haben! Halleluja! Wenn das ein Traum war, oder eine Zeitreise in die Apostelgeschichte, dann wollen wir gar nicht mehr zurück kommen! J
Zu guter Letzt noch die Geschichte der Grosseltern der Romafamilie: Der Grosvater bat uns, zu sich nach Hause zu kommen, da die Grosmutter seit einer Magenoperation starke Schmerzen hatte. Wir wurden äusserst herzlich empfangen und nach einem ausgiebigen Wassermelonenessen verkündigte Ä. ihnen das Evangelium. Dann beteten D. und H. für die beiden. Wir luden sie ein, uns am nächsten Tag zu besuchen. Am nächsten Morgen erzählten uns die Romas schon ganz aufgeregt, dass die Grosmutter geheilt worden sei! Ausserdem habe sich ihr krummer Rücken ausgerichtet!! Als sie dann ankamen fragte ich sie ob sie diesen Jesus, der sie geheilt habe, in ihr Leben einladen wolle. Sie bekehrte sich sofort. Der Grosvater wurde dann von einem Knieleiden geheilt als H. für ihn betete und Ä. betete für Heilung von einem Schmerzen in der Herzgegend. Auch diese Schmerzen verschwanden und kehrten nicht mehr zurück. Der Grosvater gab darauf sein Leben auch Jesus hin. Als Einsatzabschluss machten wir ein Fest und luden die Groseltern auch ein. Sie kamen gerne und brachten sogar noch eine Nachbarin mit ihrem Sohn mit. Diese Frau litt unter chronischen Kopfschmerzen und einem leiden im Bauch. Die Groseltern sagten ihr dass sie hier geheilt werden könne. Als unsere Frauen für sie beteten wurde sie geheilt. Dann tauften wir ziemlich spontan den Grosvater und die Grosmutter während diesem Fest, worauf sich plötzlich diese Nachbarin vordrängte und sagte, dass sie auch getauft werden wolle! Sie gab ihr Leben Jesus und wurde getauft! Halleluja! Unglaublich, was Gott hier begonnen hat! Der Grosvater legte uns bei einem Besuch die Fotos der ganzen Sippe vor und wir beteten für alle. Dann sagte er: „Wenn ihr das nächste mal kommt, werde ich die ganze Familie versammeln und dann könnt ihr kommen und allen von Jesus erzählen.“